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18. November 2014

Various Inspirations | these grey days

1 Kommentar
Nach anfänglicher Arbeitsverweigerung nimmt der November seine Aufgabe jetzt doch ziemlich ernst. Passend dazu hat mir der Postbote des Vertrauens gerade meine neue Winterjacke gebracht. (Achtung, es folgt ein kurzer Exkurs) Leider war das der zweite Anlauf, da ich noch immer nicht verinnerlicht habe, dass die Modeindustrie mich seit einiger Zeit in kleinere Größen stecken will. Zumindest wollen sie mir/uns das vorgaukeln. Eigentlich sollte ich mich freuen. Hab ich etwa abgenommen? (bzw. schrumpfe ich?) Ich sehe mich schon, wie ich mich vorm Spiegel drehe, wende und verbiege. Die Waage würde dann schlussendlich Licht ins Dunkel bringen - Nein Schätzecken, hast du nicht. 
Allerdings habe ich gelernt, dass man der Waage auch freundlich gegenübertreten kann. Immer dann, beim putzen, wenn ich den Staub von ihr abwische. Geht euch das auch so? Ist plötzlich alles eine Nummer kleiner? Eigentlich ganz clever, denn die ein oder andere denkt dann sicher: "Ou ou, ich muss mir alles neu kaufen." (Exkurs Ende)
An so einem grauen, verregneten Tag wird das Minimann-Zimmer zum Hauptaufenthaltsort. Obwohl er eigentlich noch vom Mittag satt sein müsste, gibt es gerade das Buch "Kitty, die Katze" zum Nachtisch. Danach wird sicher die Spielkiste systematisch weiter ausgeräumt. Jeder hat so seine eigene Ordnung. Oder was (mini)man(n) eben darunter versteht.
Hier mal ein Paar Vorschläge was man brauch, damit Kind und Mama es sich gemeinsam gemütlich machen können.

Es darf ruhig überall gut riechen. Auf Räucherkerzchen verzichte ich, dem Mini zu Liebe. Deswegen lieber die Roses White Candle von DIPTYQUE. Natürlich steht diese Kerze preislich gesehen in keiner Relation zu den beliebten Allzweckwaffen von IKEA. Sie brennt aber sicher auch nicht den ganzen Tag. Außerdem fällt jeder Frau sicherlich sofort ein Verwendungszweck für das hübsche Glas ein.
Wo wir schon bei Kerzen sind, kommt man um diese Kerzenhalter von Kähler nicht herum. Man kann sie beliebig variieren und sich einen kleinen Wald zusammenstellen. Fast so schön wie ein Dorf aus den Lichthäusern von Räder. Ich hole meine Lichthäuser in den nächsten Tagen aus dem Schrank. Allerdings muss ich mir einen neuen Standort aussuchen. Der alte Platz ist zu gefährlich und nicht gut genug vor Angriffen des Minizillas geschützt.
Ob auf dem Boden oder im Sessel, so richtig gemütlich wird es erst mit einem Kissen und einer Decke.
Die Kleidung sollte bequem sein, wie beispielsweise dieser Body. Der ist außerdem noch besonders schön anzusehen. Der Krebs von Brio kann optisch definitiv mithalten. Mit dem würde auch ich mich gut beschäftigen können.

Ließ ein Buch. Ok, challenge accepted! Mit Baby gar nicht so einfach. Momentan versuche ich mich an dem Buch von Okka Rohd. Ich verfolge ihren Blog schon über mehrere Jahre und das Buch ist einfach genauso großartig geschrieben wie ihre Texte. Es lässt sich 'einfach' und schnell lesen. Absolute Empfehlung. 
Dazu macht sich dann auch ein Kaffee ganz hervorragend. Mein Ehefreund und ich, wir sammeln Starbucks Tassen. Dank aufmerksamer Freunde haben wir schon eine ganze Menge, aus den unterschiedlichsten Städten. Diese Tasse in Juwelenoptik wäre natürlich auch noch ein kleines Highlight. Wir müssen  wohl bald anbauen.

Tja und wie der Titel schon sagt, ist es draußen grau und trist. Da darf neben den Kerzen eine Lampe natürlich nicht fehlen. Meiner Logik ist nicht entgangen, dass die Lampe von Urbanara nicht für ein Kinderzimmer gedacht ist. Aber es wird sich schon ein Platz finden.

Wie praktisch, eben in diesem Moment brummt sich das Baby in den vorgezogenen Nachmittagsschlaf. Dann hoppigaloppi, auf zur Kaffeemaschine.

17. November 2014

Mini Monday | Mein Leben mit dem Lieblingsbaby

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Mein persönlicher Mini Zirkus, jeden einzelnen Tag, in den letzten 9 Monaten. Es hat sich viel verändert. Ich habe mich verändert. Plötzlich bin ich Mama. Überraschend kam das natürlich nicht, nein. Ich hatte ja genug Zeit mich darauf vorzubereiten, inklusive übertriebenem Nestbau-alles-muss-schön-sein-Modus. Im Krankenhaus fühlte ich mich die ersten drei Tage ganz gut aufgehoben. Ich wollte nach Hause und hatte doch keine Ahnung was mich erwartet. Zu Hause angekommen, saß ich damals auf der Couch, mit Mann, Baby und den zwei Katern, der eine ängstlich mit Tendenz zur Panik (Oh nein, d a s lebt ja!), der andere noch an unserem Verstand zweifelnd (ernsthaft?). Zum Glück war mein Ehefreund die Ruhe selbst.
Hilfe!?
Ich erinnere mich an die erste Woche zu Hause und an einen Abend an dem ich mit Baby allein zu Hause war. Allein.

Prinzipiell war nichts dagegen einzuwenden. Aber Baby waschen und umziehen - allein. Das war so nicht abgemacht. Schwer zu sagen wer in diesem Moment mehr überfordert war. Baby oder ich. Umziehen mussten wir uns definitiv beide, denn selten habe ich so geschwitzt wie an diesem Abend, mit der Heizung auf 5 hochgedreht, weil wir "Rabeneltern" keinen Heizstrahler besorgt hatten. Im Februar. Hallo!?
Glaubt mir, ihr braucht keinen Heizstrahler wenn Heizung und Fön funktionstüchtig und einsetzbar sind. Außerdem können Heizstrahler runterfallen oder explodieren. Oder beides gleichzeitig. Oder sie fristen ihr Heizstrahler-Dasein ganz normal und brav über dem Wickeltisch. Nur eben nicht über unserem.
Jedenfalls hatte das Baby auch eine Meinung zum Wasch-Umzieh-Vorgang. Keine gute, wie mir schien. Eine lautstarke Rebellion im Miniformat. Gefühlte Stunden und einige Windelmanöver später schlief zumindest einer von uns beiden erschöpft ein.
Fast 9 Monate später sitzt mir eine ausgelassene Wasserratte gegenüber, die deutlich Spaß an der Wasch-Plansch-ich-flute-das-Bad-Aktion hat. Umziehen müssen wir uns danach trotzdem wieder, beide. Aber aus der Ruhe bringen kann mich das nicht mehr.
Ich bin durch den Minimann viel ruhiger und gelassener. Barfuß auf ein Spielzeugauto treten und den Schmerz einfach runter schlucken, gar kein Problem. Vorm Spiegel stehen und Reste der vorangegangenen Essensschlacht im Gesicht und in den Haaren wiederfinden, kann mir gar nichts. "Du hast da einen Fleck." überhöre ich einfach. Hauptsache der Lidstrich ist halbwegs gerade und auf beiden Augen. Ja, beide Augen zu schminken ist tatsächlich eine Herausforderung. Gestern noch über eine Freundin geschmunzelt, heute selbst Two-Face gemimt. Passiert, merkt sicher keiner. "Sag mal hast du vergessen." Boar, ernsthaft jetzt? 
Tja, Mama ist raus. Macht jetzt auf wichtig, eigenes Business und so. Mamabusiness. Ansprechpartner für die nächste Party? Ich bin aktuell nicht die erste Wahl wenn es um durchzechte Nächte geht, die auf einen Kater am nächsten Morgen hinarbeiten. Obwohl. Kater hab ich sogar. Zwei an der Zahl, äußerst süß und knuddelig. 
"Kinder verändern doch alles. Man ist total eingeschränkt." Kinder verändern a l l e s, richtig. Ihr habt kein Kind? Dann werdet ihr nicht verstehen wie man so einfach so über die Maßen glücklich sein kann. 
Man hat Verantwortung für dieses kleine Bündel. Ich war mir vorher nicht bewusst, dass man in der Lage ist so zu fühlen. 

Jeden Morgen so aufwachen, dagegen kommt einfach nichts an. #fürimmerimmer


14. November 2014

ready steady chic | Modern Muse

4 Kommentare
Ou ja. Ich bin verliebt. In diese drei Schönheiten. Auch wenn sich mir als Mama (mit Gipsbein) momentan selten die Gelegenheit für Lippenstift & Co. bietet - ich bin doch trotzdem durch und durch Mädchen/Frau geblieben. (Na das wäre ja noch schöner.) Apropos schöne Dinge. Die gehören einfach dazu. 
Was mein Kaufverhalten bei Parfüm betrifft, so bin ich doch ein ganz großes Verpackungsopfer. Gefällt mir der Flakon, kann es beim Duft nur ähnlich sein. Hab ich mir überhaupt schon mal ein Parfüm gekauft, bei dem ich vorher wusste wie es duftet? Mmh.
Bei Modern Muse von Estèe Lauder war es die dezente Eleganz, die mich überzeugt hat. Der Duft ist wunderbar für die besonderen Anlässe im Leben geeignet. Hoffentlich kommt bald einer. Bis dahin sprüh' ich mir einfach weiterhin jeden Morgen einen Pumpstoß aufs Handgelenk und erfreue mich an dem Duft.
Vor kurzem habe ich noch von schlichten und dezenten Ringen gesprochen und jetzt das. Der Fox Ring von Sabrina Dehoff, steht schon seit einer Ewigkeit auf meiner "aus-der-Ferne-anschmacht"-Liste. Eine günstige Gelegenheit später und ich konnte das 'aus der Ferne' streichen. Natürlich ist er für den Alltag eher ungeeignet, aber wir werden schon bald unsere kleinen und großen Momente zusammen feiern.
Ganz anders ist es bei dem Lippenstift Please Me von Mac Cosmetics. Der eignet sich einfach für jeden Tag. Auch der Minimann mag ihn. Ich konnte ihn im letzten Moment davon überzeugen nicht in den Lippenstift zu beißen. Wie kommt er denn überhaupt in seine Nähe? Dieses Zauberkind, beamt sich bestimmt von Ort zu Ort wenn ich nicht hingucke. Na jedenfalls schmeckt er wahrscheinlich nur halb so gut wie er auf den Lippen aussieht.

Kennt ihr das? Dieses leichte Lächeln auf den Lippen, wenn man etwas wirklich schönes, etwas auf das man vielleicht auch gespart hat, kauft? Mal fern ab von Babyklamotten und Zubehör, denn dahin zieht es uns Mütter ganz automatisch.
Zack, steht man in der Kinderabteilung. Das macht der Körper ganz von allein und die Sachen sind auch alle so putzig und süüüß. Ihr merkt schon wo das jetzt hinführt.


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